ich möchte irgendwo hin wo mich etwas in begeisterung versetzt, ich möchte nach london!
ich weiß nicht, wo du gerade bist oder was du machst. Welchen Träumen du nachhängst und ob du glücklich bist. Ich wünsche es mir sehr. Ich weiß nicht, ob dein Leben so läuft, wie du das möchtest und ob ich dir glauben kann, wenn du manchmal sagst, dass es so ist. Ich weiß nicht, was ich dir glauben soll und was nicht. Oder ob ich eine Rolle spiele, meine ich. Da, in dir. Ob es mich noch gibt. Nein, ob du ohne mich Leben kannst. Das hätte ich gerne gewusst.
Man lässt Menschen gehen, weil sie augenscheinlich nicht mehr zu einem passen. Weil man nicht mehr über die gleichen Dinge lacht und das Herz in einem anderen Rythmus schlägt. Weil es weh tut einander zu sehen und sich nicht stärken zu können. Weil man sich ansieht ohne zu wissen, was der andere fühlt. Weil man sich streitet und sich wiederwillig verträgt. Weil man Geheimnisse hat, die den Hals zuschnüren. Aber manchmal, ganz manchmal kommt es vor, dass Freunde sich einfach so davon stehlen. Leise und unbemerkt. Auf eine feige Art und Weise, für die keiner etwas kann, weil sie das Leben verlangt. Und am Ende bleibst du. Egal, wie der andere geht. Du bleibst übrig. Manchmal als einziger.
Du hast so viel Neues gefunden und eine Welt, die farbenfroh scheint und glitzert. Die laut ist und gut tut. Wo der Lärm, die Gedanken übertönt. Wo die Herzschläge so leise werden, dass sie keiner mehr hört. Aber, wenn man sein Herz nicht mehr hört, dann geht man manchmal den falschen Weg. Dann vergisst man Menschen, die im Herzen wohnen und auf ein Zeichen warten. Auf nur ein Klopfen, voller Macht und voller Liebe. Und dann kann das passieren. Das was uns passiert ist. Dass man sich verliert und an Distanz gewinnt. Ich hätte sie lieber verloren, die Distanz. Zum ersten Mal im meinem Leben hätte ich lieber verloren, wegen dir.